Mazda MX5 (NA)

Ich will Euch hier die Arbeitsfortschritte zeigen, deshalb sollte Ihr beim ersten mal ganz nach unten scrollen um den Anfang zu sehen. Aktuelle Fotos und Texte werde ich dann hier oben einfügen.

 

 

Ab sofort gehts hier nicht mehr weiter !!!

 

März 2019 hat der Kleine seinen neuen Besitzer gefunden, ab sofort fährt er durch und um unsere Haupstadt. Der Käufer ist sachkundig, hatte selbst schon mehrere MX5 und hat sich mit diesem Wagen einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Viel Spaß damit und best
Jetzt steht er wieder im Ausstellungsraum eines MAZDA Händlers, diesmal in direkter Nachbarschaft zu seinen 26 Jahre jüngeren "Urenkeln".
Aktuell habe ich den Wagen an den Showroom meines MAZDA Händlers übergeben. Am gleichen Morgen hat der Wagen die TÜV-Abnahme 09/2020 bestanden.
Sogar die Verdeckplane spannt sich sauber um die neu montierte Verdeckleiste.
Offen macht der Kleine aus jedem Blickwinkel eine gute Figur, oder nicht?
So kann man sich den Wind richtig um die Nase wehen lassen.
Es wird Zeit für eine Ausfahrt mit offenem Verdeck, natürlich mit rundergekurbelten Scheiben und ohne Windschott.

Nun ist der Wagen fertig und steht zum Verkauf. Ich bin sicher, der neue Besitzer/in wird noch viele Jahre freude daran haben.

Etwa 30 Minuten später sah das Ganze dann so aus. Eine tolle Technik die ich uneingeschränkt jedem empfehlen kann. Weil es so gut funktionierte, habe ich auch gleich den Motorraum der S-Klasse machen lassen.
In der rechten Ecke hat er schon angefangen, aber man kann noch gut erkennen wie ungepflegt der Rest aussieht.
Dem Dreck der letzten 26 Jahre ging es mit Trockeneis an den Kragen. Hierfür habe ich einen Anwendungstechniker kommen lassen und das Ergebnis hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen.
Im Fahrzeugschein ist für hinten eine Sondergröße (US-Format) eingetragen, hab ich bei der Anmeldung leider verpennt.
Um einem evtl. Shitstorm vorzubeugen, der Nummerschildrahmen stammt nicht von mir und ist noch ein Überbleibsel vom Vorbesitzer. Verkauft wird der Wagen mit einem neutralen Kennzeichenhalter und der originalen Befestigung.
Auf diesem Foto gut zu sehen, die eingenähte Regenrinne über der Seitenscheibe, verhindert dass Regenwasser von der Dachhaut in das geöffnete Setenfenster rinnt.
Glasklare Sicht durch das Heckfenster. Ich habe mich bewußt für die Kunsstoffscheibe entschieden, dann aber mit Reissverschluss, damit die geöffnete Scheibe auf dem Teppich abgelegt werden kann.
Wie neu ist hier nicht ausreichend, das ist besser wie neu.
Die weißen Fussel stammen vom dem Baumwolltuch, dass ich zum Schutz vor Beschädigungen auf dem Arbeitstisch gelegt hatte. Der Bezugsstoff ist tiefschwarz.
Der Bezug kommt komplett vorbereitet mit allen notwendigen Anbauteilen in einer hervorragenden Qualität. Auf dem Bild am oberen Rand ist die zusätzliche Einfassung für die Ablaufrinne gut zu erkennen.
Nun wird endlich das Verdeck bearbeitet. Im Original ist das Gestänge mit einer Vinylhaut bespannt, ich habe mich aber für eine aus "Sonnenland" Verdeckstoff entschieden.
Mit Bordwerkzeug, der Wagenheber steckt unter dem Teppich , der Radmiutterschlüssel in der kleinen grauen Filztasche am Boden und die Kurbel für den Heber steckt an der Verkleidung des Tankstutzen.
Jedes Detail zählt, die originale Antenne genauso wie akkurat eingestellte Spaltmaße.
Die Lautsprecheabdeckungen ist auch wieder dran. Aus irgendeinem Grund fehlte das Gitter über dem Lautsprecher.
Beim nächsten Mal wird noch der originale Nummernschildträger montiert und der Kühlluftausschnitt muss auch noch vom Farbnebel befreit werden.
Und nun kommen auch endlich die Originalfelgen mit neuen Reifen zum Einsatz.
Die Türzargen werden oftmals vernachlässigt aber nicht bei diesem Exemplar.
Kein Ahnung ob das beim Kanada Modell original war aber die Edelstahl-Einstiegsleisten werden wieder montiert. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?
Auch die äußeren Schachtleisten wurden gegen neue getauscht, mit den alten Leisten wäre der Gesamteindruck nur halb so gut.
Jedes Detail zählt, sowie dieser Aufkleber, der in den meisten Fällen einfach vergessen wird.
Man muss schon recht genau hinsehen, um die 26 Jahre, die der Wagen auf den Felgen hat, jetzt noch zu erkennen.
Bevor es ans Zusammensetzen geht, erfolgt erst einmal eine gründliche Innenreinigung. Die gleiche Vorgehensweise folgt bei jedem weiteren Montageschritt.
Bei Licht (Sonne) betrachtet, macht der Wagen schon eine gute Figur. Jetzt gilt es auch die kleinen Details herauszuarbeiten um aus einem guten, einen sehr guten Wagen zu machen.
Jetzt mit finalem Lack sieht der Wagen endlich wieder gut aus.
Der erste Lackierdurchgang war leider nicht zufriedenstellen, deshalb musste nocheinmal alles angeschliffen und feingespachtelt werden.
Mittlerweile sind die ersten Teile schon lackiert und mann erkennt den späteren Glanz.
Blech zuschneiden und einschweissen.
Leider sind die vorderen Kotflügel nicht mehr so gut, die untere Anbindung ist weggerostet. Also habe ich zwei neue bestellt, die haben aber die Blinkervorbereitung des EU-Modells.
Wie bei fast allen MX5 dieser Baureihe waren auch hier die Holm-Endspitzen angegriffen. Jetzt sind die Reparaturbleche akurat eingeschweißt und selbstverständlich innen wie außen mit Schweiß-Primer versiegelt.
Fährt knackig der Kleine. Straffe Schaltung und Fahrwerk gepaart mit einem agilen Motor. Bei dem Wetter aber schwierig Grip auf die Straße zu bringen.
Zwischenzeitlich sind auch die fehlenden Nabendeckel angekommen. Das ist jetzt die Variante mit Mazda-Logo und nicht mit Mazda-Schriftzug.
Im nächsten Anlauf wird die zweite Seite vorbereitet.
Die passenden Reifen im Originalformat 185/60 R14" sind auch schon da.
Parallel habe ich mir die Originalfelgen in bemerkenswert gutem Zustand besorgt.
Nach dem Freilegen der Schadstellen können diese größflächig herausgetrennt werden, um danach das Reparaturblech passgenau zuzuschneiden.
Mit dem Motorkran kann ich das Heck auf eine akzeptable Arbeitshöhe heben und dann auf den stabilen 7-Tonnen Böcke absetzen.
Zum Glück ist er so klein, er passt so gerade noch in die Garage.
Dennoch ist der erste Eindruck für einen 25 Jahre alten Roadster recht gut.
Leider gibt es rundum das eine oder andere Lackproblem und die typischen Rostherde vor dem hinteren Radlauf gibt es auch.
Der Innenraum macht einen gepflegten Eindruck und wird mich bestimmt am wenigsten beschäftigen.
Heute (04.01.2018) kam Besuch und er ist geblieben. Ab jetzt gehört auch ein MX5 der ersten Serie zum Bestand und wartet auf seine Überholung.