Landcruiser BJ42

Ich will Euch hier die Arbeitsfortschritte zeigen, deshalb sollte Ihr beim ersten mal ganz nach unten scrollen um den Anfang zu sehen. Aktuelle Fotos und Texte werde ich dann hier oben einfügen.

 

Ich wollte den BJ42 aus Einzelteilen zusammenbauen. Angefangen habe ich mit einer Bodengruppe (siehe Bild 1) und habe dann alle anderen Teile Stück für Stück zusammen gekauft.

 

Demnächst gehts hier weiter !!!

 

 

 

 

 

Und das ist es nun, das letzte Bild "meines" BJ-Cruiser. Etwas Gutes hat die Sache aber auch, es ist wieder etwas mehr Platz in der Halle, mal sehen was als nächsten kommt ;-)
Das Cruiser Team um Holger Felsch vollbring ware Wunder an den alterschwachen BJ's. Ich bin schon sehr gespannt die Fortschritte auf der ORCM-Homepage zu sehen.
Ich hab einen Schlusstrich unter dieses Restaurationsprojekt gezogen und das gesamte Paket an das Team der Off Road Cruiser Manufaktur verkauft.
Als Rangierfahrzeug kann man den Cruiser auch jetzt schon verwenden :-)
Schnell ein Gruppenfoto mit Dame (Tercel) und dann war's das für's Wochenende.
Na gut, die Türen fehlen noch aber es fühlt sich schon an wie ein Landcruiser (auch ohne Dach).
Irgendwie fährt sich der Wagen jetzt auch besser als zuvor :-)
Wär schön wenn ich jetzt schon weiter zusammenbauen könnte, aber leider muss die Karosse noch mal runter. Aber träumen kann man ja schon...
Leider ist der Rahmen noch nicht überholt aber damit die Fuhre fahrbereit bleibt, muss die restaurierte Karosse drauf.
18.09.2011-Verkauft ist die Karosse schon, hier steht sie nun zur Abholung bereit.
Rolling Chassis, beim nächsten mal kommt die überholte Karosse drauf, damit die Fuhre wieder selbstständig von A nach B kommt.
Ein paar Bolzen später war die Karosse lose und konnte mit dem Stapler abgehoben werden. Tja und wer baut die besten Stapler...?
Trotz ausgeräumten Cockpit ist der Cruiser wieder fahrbereit. Nun noch Padalerie, Tank und Lenkung demontieren und die Karosse kann ab.
Mit einer Stoßstangenschale als Auffangwanne, werden alle wichtigen Kabel wieder angeschlossen. Zwei Kabelstränge nach vorn zum Motor und einer nach innen zum Zündschloss.
Nach einigen Stunden ist das Teil dann raus aber nun muß man den Cruiser schieben. So kann das nicht bleiben, der Kabelbaum muß provisorisch wieder eingebaut werden!
Neben der Heizungsanlage macht vor allem der Kabelbaum richtig Arbeit.
Auch wenn es sich um einen verhältnismäßig einfachen Aufbau handelt, gibt es doch einiges zu tun.
Die grüne Karosse ist verkauft, nun wird es Zeit sie vom Rahmen zu trennen.
Sieht eigentlich richtig cool aus. In ein paar Wochen werde ich auch die grüne Karosse zum Verkauf anbieten.
Jetzt gehts los, der Teileträger wird zerlegt. Das Hardtop habe ich am Wochenende bereits verkauft.
Ich habe am Innenraum der überholten Karosse schon mal etwas eingebaut. Ab und zu muss man sich auch mal selbst belohnen, damit die Motivation nicht baden geht. ;-)
Hat einer von Euch noch so eine schwarze Stoßleiste wie sie unter dem Handschuhfach fehlt?
Mittlerweile habe ich eine Menge Teile gesammelt. Wenn mein BJ42 fertig ist, dann kann ich vieles in die Szene zurückgeben. u.a. Rahmen, Achsen, Karosserien...
Nach der langen Winterpause müssen die beiden Batterien mal wieder geladen werden.
Drei Wochen im Schnee und springt beim ersten Versuch an. Na klar, ist ja ein Landcruiser.
Karosse runter, Rahmen überholen oder tauschen und meine neue Karosse drauf. Klingt als wäre ich auf der Zielgeraden. Aber so naiv bin ich nun auch wieder nicht, die Zeit vergeht wahnsinnig schnell wenn man nur am Wochenende schraubt.
Da ist er ja, BJ42 mit 3B Maschine und Scheibenbremsen vorn. TÜV gerade abgelaufen und läuft wie verrückt.
Winteruhe und ein Schlachtfahrzeug suchen!
Eins ist sicher, jetzt habe ich alle Teile die ich brauche.
Karosserieteile habe ich, Rahmen + Achsen habe ich, Tank + Kabelbaum habe ich, da fehlt ja nur noch Motor, Getriebe und eine Million anderer Teile.
Ich kann gar nicht abwarten die Teile endlich zusammenzustecken.
Man kann ja schon mal von Details träumen.
Selbstverständlich sind auch alle anderen Teile frisch lackiert worden. Guckst Du...
Der Lach ist fertig, so frisch lackiert sieht die Welt doch schon ganz anders aus, oder?
Da ich auch noch keinen Tank, Heizung, Kabelbaum und Lenksäule hatte, habe ich mir gleich noch ein Chassis mit den entsprechenden Teilen zugelegt. So langsam horten sich die Teile, aber eine vollständiges Auto habe ich immer noch nicht.
Zwischenzeitlich habe ich mir einen verzinkten Rahmen mit überholten Achsen bei ebay ersteigert. Leider hat der Vorbesitzer einige Modifikationen daran vorgenommen, so dass ich nicht sicher bin, ob ich ihn wirklich verwenden werde.
Un dann nichts wie ab zum Lackierer.
Noch schnell ein paar neue Türunterkanten einschweissen.
Solide und stabil ist die Devise!
Auch an den Anbauteilen, wie hier an der Frontmaske, war einiges zu tun.
Nun umdrehen und wieder rauf aufs Gestell.
Nachdem alle Ecken mit Karosseriedichtmasse versiegelt wurden ist der gesamte Unterboden noch mit einer Lage Steinschlagschutz beschichtet worden.
Nach dem primersn aller blanker Blechflächen folgt das Beschichten mit Hammerschlaglack.
Zuerst noch die Holme von unten verschließen und somit ein Kastenprofil entstehen lassen.
...die ganze Karosse auf den Kopf gestellt wird um den Unterboden zu primern und abzudichten.
Schnell noch Details wie Reserveradhalter und Notsitze anpassen, bevor...
Na klar, es sieht aus wie der Ladeboden für den Landcruiser.
Das Dach eines Kleintransporters sieht irgendwie vertraut aus, woher kenne ich diese Form?
Nein, die neue Hülse für die Hardtop Positionierung!
Ein Tischbein !?!
Sorgfältig geprimert werden diese nun in den Holraum zwischen die Radkästen eingeschweisst.
Nun noch die Querstreben aus dem altem Ladeboden heraustrennen und überarbeiten.
Sieht doch auch hintenrum schon recht gut aus, oder?
Gerade der Tankklappenausschnitt war nur grob vorgeformt und musste intensiv nachgearbeitet werden.
Die vorgefertigten Seitenteile passen wiedererwartend auch nicht so schlecht. Etwas Anpassung war aber rundherum notwendig.
Wenn beide Radkästen drin sind, kann das Hardtop runter.
Die Radien in den Ecken nicht vergessen!
Vorgefertigte Kästen können nun passgenau zwischen Hecktürrahmen und B-Säule eingeschweisst werden.
Wenn der Hecktürrahmen steht, kann es mit den hinteren Radkästen weitergehen.
Dann die senkrechte Verbindung zwischen Hardtoprahmen und Traverse einpassen. Dabei immer auf den korrekten Türausschnitt achten.
Erst die Hecktraverse anfertigen.
Eigentlich war nur noch Schraubkante zum Hardtop zu gebrauchen. Der Rest muss neu!
Ein beherzter Schnitt und die rostige Ladefläche ist ab.
Sag ich doch, schon viel besser ;-)
Einschweissen und verputzen. Da sieht das Ganze schon gleich viel besser aus.
Al nächstes waren die Vorarbeiten zum Einsetzen der Seitenschweller dran. Diese Reparaturbleche passten wiedererwarten gar nicht mal so schlecht.
Nun konnten die wirklich schlecht passenden Reparaturbleche für die vorderen Fußräume eingesetzt werden.
Um das Zusammenspiel mit den Türen und Hardtop sicherzustellen wurden diese Teile testweise an die verbliebenen Fragmente geschraubt. Sieht doch schon ganz gut aus, oder? (Galgenhumor)
Zwischenzeitlich habe ich die vorderen Bodenbleche und die seitlichen Türschweller großzügig herausgetrennt. Einziger Anhaltspunkt sind nun der Getriebetunnel, die Rahmenfixpunkte und die Oberkanten der Türeinstiege.
Nun musste die Ersatzspritzwand repariert und für die Transplantation vorbereitet werden.
Wie gesagt, es bleibt wenig übrig und es sollte noch viel weniger werden!
Die hat sich tatsächlich jemand aus dem Container geholt um damit ein Geländemonster zusammenzubauen!?!
Fangen wir mit der Spritzwand an, die ist bis zum Scheibenrahmen verfault.
Also rauf auf eine Montagegestell und alle rostigen Partien herausschneiden. Ganz ehrlich, es blieb verdammt wenig Blech übrig!
Ernüchterung nach dem Sandstrahlen, hier wäre der richtige Zeitpunkt gewesen um aufzuhören und eine bessere Restaurationsbasis zu kaufen! Leider hatte mich der Ehrgeiz schon gepackt und ich habe mir vorgenommen diesen Schrotthaufen wieder auf die Strasse.
2006 wurde die Rohkarosse per Spedition vom Bodensee abgeholt.